Klimafitter Vorgarten 2026: Das sind die Gewinner

„Meinen Vorgarten zu pflegen ist für mich keine Arbeit, sondern Entspannung pur!“ Das waren die Worte von Monika Lüken, einer der fünf Preisträgerinnen im Fotowettbewerb „Klimafitter Vorgarten NRW“.

Im Frühjahr hatten die Verbände Wohneigentum NRW e. V., Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V. sowie der Landesverband der Gartenbauvereine NRW e. V. zur Teilnahme an dem Fotowettbewerb aufgerufen. Anfang August hat die Jury der ausschreibenden Verbände dann unter den 48 Einsendungen die Siegergärten festgelegt. Gewonnen haben Sabine Beumling aus Borken Marbeck, Torsten Brämer aus Odenthal, Katja Hagenhoff aus Tecklenburg Leeden, Monika Lüken aus Herzebrock-Clarholz und Franz Wortmann aus Gelsenkirchen.

Herzlichen Glückwunsch!

Inzwischen wurden alle Gewinner von Vertretern der beteiligten Verbände besucht, um die Preise persönlich zu überreichen.

Vorgarten von Monika Lüken in Herzebrock-Clarholz

Am 10. September besuchte die Geschäftsführerin des Landesverbandes der Gartenbauvereine NRW e. V., Dr. Petra Bloom, die Gewinnerin Monika Lüken in Herzebrock-Clarholz, deren Vorgarten sich durch ein blau-rosa-weißes Farbenspiel aus Rosen, Stauden (Lavendel, Salbei, Katzenminze, Herbstastern und Gaura) sowie hohen Gräsern auszeichnet. Weitere Gehölze wie Buchsbaumkugeln, Fächerahorn und eine Eibenhecke zum Nachbarn geben dem Vorgarten auch im Winter Struktur. Der Vorgarten wird grundsätzlich nicht gewässert, aber im Hitzesommer 2026 wurde eine kleine Ausnahme gemacht. Frau Lüken hat den Vorgarten selbst geplant, bepflanzt und pflegt ihn auch selbst. Lediglich die Pflasterarbeiten (Wege und Terrassen) erfolgten durch einen Fachbetrieb.

„Meine Leidenschaft für das Gärtnern habe ich bereits in jungen Jahren in Omas großem Nutzgarten entdeckt“, berichtet die gelernte Floristin und Gartenbauingenieurin, die bei einem Rosenzüchter arbeitet. Ihren fachlichen Hintergrund erkennt man nicht nur an der standortgerechten Auswahl pflegeleichter, insektenfreundlicher und trockenverträglicher Pflanzen. Durch geschickte Pflegearbeiten wie Remontierschnitte im Frühsommer und einen kompletten Staudenrückschnitt erst am Ende des Winters bietet der Vorgarten das ganze Jahr über Nahrung, Lebensraum und Winterquartier für Insekten. Im Garten hinter dem Haus gibt es darüber hinaus wilde und unaufgeräumte Ecken für Igel und Co. sowie Wasserstellen und Nistkästen.

„Mit meinem Vorgarten möchte ich das freundliche Erscheinungsbild des Hauses unterstreichen und eine einladende Empfangssituation herstellen.“ Das ist ihr gelungen. Die Nachbarn reagieren sehr positiv auf den schön gestalteten Vorgarten und bleiben gerne für einen kleinen Plausch stehen, wenn Frau Lüken den Vorgarten pflegt. Der Vorgarten wird somit zum sozialen Treffpunkt, wobei auch die Bank an der Garageneinfahrt eine tragende Rolle spielt. Mit dem Preisgeld soll im hinteren Garten einen neuen Sitzplatz gestaltet werden, auf dem ein „Waldsofa“ Platz finden soll.

Weitere Gewinnergärten

Vorgarten von Torsten Brämer in Odenthal

Torsten Brämer aus Odenthal hat seinen Vorgarten vor vier Jahren angelegt, „ein insektenfreundlicher, klimaresilienter Vorgarten mit vielen Blumen und Pflanzen, die vom Frühjahr bis zum Herbst blühen und Futter für die Insekten haben“.

Franz Wortmann mit Philippe Dahlmann vom Verband Wohneigentum NRW

 

Vorgarten von Sabine Beumling in Borken Marbeck

Vorgarten von Katja Hagenhoff in Tecklenburg Leeden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beeindruckend ist auch der Vorgarten von Franz Wortmann in Gelsenkirchen, der das ganze Jahr über blüht. Herr Wortmann ist 91 Jahre alt und bewirtschaftete seinen Garten ganz alleine.