Deckelschildläuse an Rosen

An Rosen treten gelegentlich Deckelschildläuse auf. Es handelt sich bei den Schädlingen um die Kleine Weiße Rosenschildlaus (Aulacaspis rosae). Die Schildläuse sitzen an den Trieben der Rose und saugen dort am Parenchymgewebe. Die Schildlaus kommt an den Rosentrieben manchmal in einer großen Anzahl vor. Die Rosentriebe können dadurch einen auffälligen weißen Belag aufweisen. Außer Rosen befällt die Schildlaus manchmal auch noch andere Pflanzenarten aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), wie beispielsweise die Brombeere.

Die Männchen der Kleinen Weißen Rosenschildlaus sind geflügelt, länglich geformt und nur etwa 0,8 Millimeter groß. Die Schilde der Weibchen weisen einen Durchmesser von etwa zwei Millimeter auf, sind muschelartig bis rundlich geformt und grau-weiß gefärbt. Die Schildlaus entwickelt vermutlich ein bis zwei Generationen im Jahr. Bei einem deutlichen Befall kann das Wachstum der Rosen zum Teil beeinträchtigt werden. Im Extremfall kann es sogar vorkommen, dass einzelne Rosentriebe absterben. Da die Kleine Weiße Rosenschildlaus aber nur selten auftritt, ist eine Bekämpfung in der Regel nicht erforderlich. Bei einem extrem starken Befall, bei dem ein Absterben der Rosen zu befürchten ist, sollten Sie die betroffenen Rosentriebe gegebenenfalls bis in den gesunden Bereich zurückschneiden, um den Befall zu mindern.